That's me!

Innenleben zu visualisieren beschäftigt mich besonders in meinen Arbeiten. In der Frankfurter Malschule konnte ich neue Techniken erlernen und meine Ausdrucksmöglichkeit erweitern. Durch Erfahrung lernte ich meine Kreativität auf ein Bild zu beschränken und mein malverrücktes Umfeld inspiriert mich, dort genau hinzusehen, wo es nötig ist. Ich liebe die Komposition der Farben - wie ein Pinselstrich, ein Punkt  Veränderung auf einer Leinwand hervorbringt und auch Material Schwerpunkte verschiebt. Wie beim Seitenumblättern eines Romans, tauche ich voll Erwartung ein -in eine andere Welt- mit überraschenden Ergebnissen.

 

Ich gehe den Fragen nach, wie die Informationsflut der neuzeitlichen Kommunikationsmittel das Handeln und die Rationalität des Alltags und somit das Denken bestimmt. Ebenso, inwieweit visuelle Realität von der eigenen Lebenswelt abgegrenzt werden kann und wie steht das im Bezug zur Innenwelt. Insbesondere beschäftigt mich zur Zeit die Frage, wie der berufliche Blick und der Konsum von Print und visuellen Medien, ungewollt Einfluss auf das private Innere nimmt und unser Wohlbefinden mitbestimmt „In meiner Lebenswelt erscheint mir das Ausdrucksmittel der Farbe und Form, das geeignete, da es umfassend ist und ein stiller in sich wirkender innerlicher Prozess des Fühlens und Betrachtens. Das ist es auch was Künstler und Betrachter in Phantasie verbindet. Manchmal gelingt es mir zu zeigen was ist, manchmal nicht“!

 

 

„Ist das Kunst oder kann das weg“!

 

(Pierre Bourdieu, franz. Gesellschaftswissenschaftler)